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Radabstellanlagen bei Schulen

Viele SchülerInnen (und manche LehrerInnen) kommen gerne mit dem Fahrrad in die Schule. Die SchülerInnen sind zu jung, um ein Auto zu besitzen. Aber ein Fahrrad gibt auch ihnen eine große Unabhängigkeit. Durch das Radfahren kommen sie hoffentlich auf den Geschmack und fahren auch im "Autofahreralter" weiterhin mit dem Rad. Ist der Schulweg kindergerecht, sind die Eltern meistens froh, dass die Kinder selbstständig und ohne Zutun der Eltern in die Schule fahren können.

Die meisten Schulen haben heute Radabstellanlagen. Leider ist aber die Qualität sehr unterschiedlich. Während manche Schulen sehr viel Geld investiert haben und sichere, überdachte Abstellanlagen zur Verfügung stellen begnügen sich viele Schulen mit "Felgenmördern" oder Spiralradständern. Dieses Manko ließe sich in den meisten Fällen mit entsprechenden finanziellen Mitteln relativ leicht beheben. Platz für Radständer gibt es bei den meisten Schulen schon heute und die wenigsten Schuldirektoren wären gegen eine Aufwertung ihrer Radabstellanlagen.

21. Franklinstraße 26, AHS. Hier haben die Verantwortlichen eine ziemlich gute Radabstellanlage zur Verfügung gestellt und wie man sieht wird das Angebot auch angenommen. Heute ist das Gebiet zusätzlich umzäunt.
21. Gerasdorfer Straße 103, neues Gymnasium. Beim Bau der Schule wurde erfreulicherweise eine qualitativ hochwertige Radabstellanlage miterrichtet: Glasdach, Beleuchtung und gute Radständer. Hier macht es wirklich Spaß das Fahrrad abzustellen.
21. Donauinsel, Schulschiff. Eine bessere Radroute als die Donauinsel gibt es in Wien nicht. Leider haben die Errichter der Schule die Bedürfnisse der Radfahrer überhaupt nicht erkannt. Zur Verfügung stehen nur "Felgenmörder", die eine zweite Funktion als Sitzbänke haben. Von den 14 Fahrrädern die am 28. September 2001 beim Schulschiff standen, war keines - so wie eigentlich vorgesehen - abgestellt. Die Fahrräder waren entweder am Geländer oder an den Baumstützen angehängt und die Besitzer wissen warum. Hier gehört eine überdachte Radabstellanlage mit ordentlicher Befestigungsmöglichkeit her.

 

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Andrzej Felczak, 7. April 2008