Errungenschaften der ARGUS Bezirksgruppe 21/22 in der DonaustadtWas die ARGUS im Laufe der Jahre erreicht hat, kann sich sehen lassen Es sind nur Maßnahmen aufgelistet, die wir vorgeschlagen haben. Vieles ist aber auch ohne unser unmittelbares Zutun geschehen, weil wir das Bewusstsein für die Probleme und ihre Lösungsmöglichkeiten bei Politikern und Verkehrsplanern geschärft haben. Radverbindung Stadlauer Straße fertig gestelltIn der Stadlauer Straße wurde eine Bahnunterführung errichtet und gleichzeitig die gesamte Stadlauer Straße neu gestaltet. Erfreulicherweise hat man nicht auf die Radfahrer vergessen, es gibt jetzt auch eine durchgängige Radverbindung vom Genochplatz bis nach Hirschstetten.
Der Trend geht heute aber Richtung Lösungen auf der Fahrbahn und mit einem Radfahrstreifen mit derselben Breite wäre der Radfahrer auf der nicht zu stark befahrenen Stadlauer Straße auch sehr gut bedient gewesen. Bei einem Radfahrstreifen lässt sich beispielsweise ein langsamer Pedalritter von einem flotteren Radfahrer problemlos überholen.
Besonders erfreulich ist, dass jetzt alle Radwege in der Hirschstettner Straße, Stadlauer Straße und Süßenbrunner Straße lückenlos mit einander verbunden sind.
Die Radroute Stadlauer Straße endet derzeit Richtung Süden bei der verkehrsreichen Erzherzog-Karl-Straße. Eine sehr einfache Möglichkeit die Route weiterzuführen wäre über die Auffahrt zur S-Bahn-Haltestelle Ezrherzog-Karl-Straße. Das wäre die Anbindung an die drei Routen Erzherzog-Karl-Straße, Lange Allee und Vernholzgasse.
Radständer bei U1-Station Kagraner Platz gut ausgelastetEine Woche nach der U1-Eröffnung ist der Radständer beim Kagraner Platz schon gut ausgelastet. Die derzeit vorhandenen 60 Radabstellplätze sind gleich auf der Hinterseite der U-Bahn-Station aufgestellt und der Abstand zum Eingang beträgt etwa 50 m. Der beste Beweis dafür, dass der Radständer von den Radfahrern angenommen wird ist, dass kein einziges Fahrrad irgendwo "wild" abgestellt wurde.
An der oberen Alten Donau/Wagramer Straße - Auffahrt Radweg saniertSeit Jahren ist die Auffahrt im ARGUS Maßnahmenkatalog als verbesserungswürdig eingetragen. Für eine Hauptradroute war die Radverkehrsanlage zu schmal und zu schlecht markiert.
Leider hat man hier saniert ohne sich mit der ARGUS vorher zu beraten. Mit ein paar zusätzlichen Schaufeln Asphalt und ein halber Kübel Farbe mehr wären die Bedingungen optimal geworden. U1-Verlängerung: Beste Bedingungen für Bike+RideNeue Radständer beim SchulschiffDer ARGUS ist es gelungen Hersteller zu finden, die ihre Radständermodelle Beta-Focus, Kappa und Lambda für das Schulschiff (Donauinsel zwischen Floridsdorfer Brücke und U6-Brücke) kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Die aufgestellten Radständer haben eine hohe Qualität und werden vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) empfohlen. Es wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen - die Schüler können jetzt ihre Fahrräder sicher abstellen und gleichzeitig können die Hersteller ihre Modelle präsentieren. In Wien gibt es viele Schulen, Geschäften, Arbeitsstätten und Wohnanlagen, die mit nicht mehr zeitgemäßen Radabstellanlagen ausgerüstet sind, und wir laden die Entscheidungsträger ein, sich die neuen Modelle anzuschauen und hoffentlich einzusetzen. Die Radständer sind seit Juli 2006 unmittelbar vor dem Haupteingang vom Schulschiff aufgestellt. Mehr über die Radständer beim Schulschiff können Sie auf folgender Seite erfahren: Radständer beim Schulschiff Fahrradrampe Raffineriestrasse/S-Bahn Haltestelle-Lobau - Note "bemüht"Bei der S-Bahn Haltestelle Lobau quert die Fahrradroute die sehr stark befahrene Raffineriestrasse und die unmittelbare Nähe zur Anschlussstelle Südosttangente bewirkt zusätzlich ein sehr hohes Tempo der Autos. Die Querung ist daher sehr gefährlich. Erfreulicherweise wurde im Frühling 2006 eine Rampe für die Radfahrer errichtet. Somit können die Radfahrer die Raffineriestrasse ampelgeregelt überqueren. Leider hat man wieder nicht auf die Bedürfnisse der Radfahrer geachtet, und durch unserer Meinung nach vermeidbare Fehler wird die Rampe nicht besonders gut angenommen. Im Beobachtungszeitraum benützte nur etwa die Hälfte der Radfahrer die Rampe, die andere Hälfte nützte die ungeregelte und gefährliche Direktquerung der Raffineriestrasse. Die überwiegende Mehrheit der querenden Radfahrer benützen die Route in Richtung von/zur Praterbrücke, und für sie ist die Rampe ein Umweg.
Ein letzter, jedoch leicht behebbarer Mangel, ist die fehlende Beschilderung. Am Hubertusdamm ist es nicht ersichtlich, wohin die Abzweigung führt, und daher übersehen viele Radfahrer diese Alternative. Mehrzweckstreifen in der Haberlandtgasse errichtetIn der Donaustadt wurde in der Haberlandtgasse ein Mehrzweckstreifen eingerichtet.
Die Haberlandtgasse ist für Radfahrer als "Asperner Umfahrung Nord" sehr gut geeignet. Verbesserungswürdig sind aber die Radfahranlagen im Zentrum von Aspern. Sehr leicht und günstig ließe sich Radfahren gegen die Einbahn in der Ehrensteingasse und der Wimpfengasse realisieren. Ganz wichtig wäre auch ein Mehrzweckstreifen in der Aspernstraße um eine Verbindung nach Hirschstetten zu schaffern. Gehsteig-Radler und Radweg-Wanderer - Offener Brief an alle Radler und -innenLiebe Leute, ich glaube zwar nicht, dass ihr die richtige Zielgruppe für diesen Brief seid. Oder zumindest nicht direkt. Aber ihr seid kompetente Multiplikatoren! Da gibt„s nämlich ein Problem, das ihr sicher kennt, und das in letzter Zeit leider immer häufiger auftritt: Die Gehsteig-Radler und die Radweg-Wanderer. Da kommt es zwangsläufig zu Problemen und Kollissionen. Euch brauch ich das wahrscheinlich nicht erzählen, aber hört euch einmal um, was vor allem ältere Fußgänger über Radlfahrer erzählen, die sie am Gehsteig erschrecken. Es wird sich niemand über Kinder beklagen, denn wo sollen die Kleinen auch sonst fahren. Aber dahinsausende Erwachsene, die sich den Weg freiklingeln sind eine Zumutung. Und gefährlich obendrein. Ich denke, wenn sich die Autofahrer daran gewöhnen sollen, dass es uns Radfahrer gibt, müssen wir auf der Straße fahren. Auf das Argument, unsicher und ängstlich zu sein, gibt es eigentlich nur eine Antwort: Sicherheit bekommt man durch Übung. Wir haben dazu in Wien jede Menge Möglichkeiten, auch abseits der Donauinsel. Selbstbewusste, sichere Radfahrer werden von Autofahren akzeptiert und wecken keine Aggressionen. Herumgeigelnde Verkehrsteilnehmer sind ein Unsicherheitsfaktor für alle. Das Wiener Radwegenetz ist sicher noch nicht optimal, trotzdem sind wir eigentlich ganz gut bedient. Es macht Spaß, in der Stadt zu fahren, man ist unabhängig und schnell, das haben selbst die Wienbesucher schon gemerkt. Über die Vorteile des Radfahrens brauche ich nicht zu schreiben, und die Probleme werden wir doch noch in den Griff kriegen, oder? Um ein bisschen zu relativieren: Klar, es gibt eine Menge Fußgänger, die sich vorzugsweise auf Radwegen bewegen. Oft aus Gedankenlosigkeit, sicher nicht in böser Absicht. Ärgert euch nicht, aber bitte macht die Leute drauf aufmerksam, dass sie sich fehlverhalten. Grad in Wien hat doch immer der Satz gegolten: Mit„n red„n kommen d„Leut„ z„amm! Auf weiteres lustvolles Rad fahren!
Und noch mehr Einbahnen für Radfahrer geöffnetIm August 2005 wurde in den Einbahnen Andreas-Huger-Gasse, Demeliusgasse, Florian-Berndl-Gasse, Hovenweg, Obstgartenweg, Rugierstraße (zwischen Kagraner Anger und Welzenbachergasse), Stundlgasse und Welzenbachergasse Radfahren gegen die Einbahn eingerichtet. Die Zahl der Einbahnen in der Donaustadt, wo Radfahren in beiden Richtungen legal möglich ist, steigt somit auf 77.
Radverkehrskonzept erstelltIn der Donaustadt wurde unter Federführung der Bezirksvorstehung ein Radverkehrskonzept für den Bezirk erstellt. Mitgearbeitet haben alle im Bezirk vertretenen Parteien, die ARGUS und die Radgruppe der Agenda 22. Im Konzept kommt eine sehr positive Grundhaltung zum Radverkehr zu Tage, Zitat aus dem Konzept: "Radfahren ist auch im städtischen Raum eine aus gesundheitlicher und ökonomischer Sicht zu fördernde Möglichkeit der Fortbewegung." Die in der Donaustadt herrschenden Rahmenbedingungen wurden analysiert und einige konkrete Ziele aufgelistet. Besonders hervorzuheben ist die Absicht die Donaustädter Ortsteile besser miteinander zu verbinden und die Erkennung der Wichtigkeit von Bike+Ride. Der Anfang ist viel versprechend, hoffentlich erfolgt auch die Umsetzung zügig. Download Radverkehrskonzept Donaustadt (39 kb).Radfahren gegen die Einbahn - Eine Beobachtung in der PraxisNoch mehr Einbahnen für Radfahrer geöffnetIn den Einbahnen Akeleiweg, Efeuweg, Kartouschgasse, Markweg, Mohnblumenweg und Portheimgasse wurde Radfahren gegen die Einbahn eingerichtet. Außerdem ist nun auch im Einbahnbereich der Quadenstraße (bei der Hausfeldstraße) das Radfahren gegen die Einbahn legalisiert. Die Zahl der Einbahnen in der Donaustadt, wo Pedalritter legal in beiden Richtungen durchfahren dürfen, ist somit auf 69 gestiegen.
Bei noch etwa zehn weiteren Einbahnen wurde Radfahren in die Gegenrichtung positiv verhandelt, die Beschilderung wird in Kürze angebracht. Einbahnen für Radfahrer geöffnetIn der Donaustadt werden jetzt, im Frühling 2005, endlich nach einer für uns unerklärlichen Verzögerung von zwei Jahren alle Einbahnen hinsichtlich Radfahren gegen die Einbahn überprüft. Bei den Einbahnen Alexander-Mell-Gasse, Göschenweg, Höchsmannweg und Karl-Grübl-Weg ist die Beschilderung schon montiert. Somit beträgt die Zahl der für Pedalritter geöffneten Einbahnen in der Donaustadt 62. Wie am Foto deutlich zu sehen ist, wird diese Verbesserung sofort von den Radfahrern angenommen. Bei zwölf anderen Einbahnen wurde Radfahren in die Gegenrichtung positiv verhandelt, die Schilder werden in Kürze montiert. Die restlichen etwa zwei Dutzend Einbahnen sollen noch bis zum Sommer überprüft werden, und wir sind guter Hoffnung, dass bei den meisten das Radfahren in beiden Richtungen legalisiert wird.
Wir werden oft mit der Frage konfrontiert, ob das Legalisieren von Radfahren gegen die Einbahn in einer gewissen Gasse tatsächlich notwendig ist. "Es fahren ja so wenig Radfahrer dort, und wenn schon können sie illegal dagegen fahren". Diese Einstellung berücksichtigt nicht, dass viele Radfahrer sich tatsächlich an die Verkehrsregeln halten (was alle tun sollten). Diese gesetzestreuen Bürger müssen dann Umwege in Kauf nehmen. Durch das Fahren in beiden Richtungen werden in vielen Fällen die Zufahrtswege zur Wohnung, Arbeitsplatz oder Schule erheblich verkürzt, was natürlich den Drahtesel viel attraktiver macht. Nach einer Einbahnöffnung steigt der Radverkehr oft um ein Vielfaches an. Eine nicht zu unterschätzende Wirkung beim Radfahren gegen die Einbahn ist auch die ausgezeichnete Werbung für das Verkehrsmittel Fahrrad. Es wird von der Gesellschaft signalisiert, dass das Radfahren erwünscht und gefördert wird, und bringt viele Bürger erst auf den Gedanken mit dem Fahrrad zu fahren. Radfahren gegen die Einbahn: Brabbeegasse und Anton-Sattler-Gasse:In Kagran wurde in der Brabbeegasse und der Anton-Sattler-Gasse Radfahren gegen die Einbahn eingerichtet. Jetzt sind alle Einbahnen in diesem Gebiet, die die Richtlinien erfüllen, für die Pedalritter in beiden Richtungen legal befahrbar.
Eßling: Geh- und Radweg eingerichtetIn Eßling wurde auf der Nordseite der Eßlinger Hauptstraße einen Geh- und Radweg errichtet. Der Weg wurde saniert, verbreitert und Hindernisse wie Mülltonnen entfernt. Auch die Randsteine wurden abgesenkt. Nun ist die Breite für den Rad- und Fußgängerverkehr ausreichend. Diese Radverbindung war dringend notwendig, denn es ist nicht jedermanns Sache, auf der Straße in dem starken Verkehr zu fahren. Die ARGUS erinnert aber daran, dass es ein Geh- und Radweg ist und fordert alle Radfahrer auf, Rücksicht auf die Fußgänger zu nehmen. Außerdem gibt es viele Hausausgänge, und daher sollte es dementsprechend vorsichtig und langsam gefahren werden.
Ausgezeichnete Radfahranlagen begleiteten neues B3-TeilstückDie B3 zwischen der Donaufelder Straße und Zentrum Kagran wurde im Juli 2004 eröffnet. Entlang der gesamten Strecke wurden erfreulicherweise auf beiden Seiten und in beiden Richtungen durchgängige Radfahranlagen eingerichtet.
Sperre der Oberen Alten Donau ist erfolgtDie B3 zwischen der Donaufelder Straße und Zentrum Kagran wurde im Juli 2004 geöffnet. Gleichzeitig erfolgte, wie versprochen, die Sperre der Oberen Alten Donau für den KFZ-Durchzugsverkehr.
In den nächsten Jahren soll in diesem Gebiet ein neuer Freizeitbereich entstehen. Eine Umgestaltung der Uferzone mit mehr Platz für Erholungssuchende ist geplant. Außerdem soll ein Geh- und Radweg errichtet werden.
Radweg HausfeldstraßeDie Lücke im Radwegenetz in der Hausfeldstraße wurde im Mai 2004 geschlossen, der Radweg wurde von "An den alten Schnanzen" bis zur Ostbahnbegleitweg verlängert.
Radroute VernholzgasseDie Radfahrer die durch die Unterführung Erzherzog-Karl-Straße Richtung Stadlau fuhren hatten bisher keine Anbindung. Im Frühling 2004 wurde Radfahren gegen die Einbahn in der Vernholzgasse und der Volkragasse eingerichtet. Somit kommt der Radfahrer sicher und bequem in die Stadlau. Es fehlt aber noch der Lückenschluß bis zum Radweg Langobardenstraße.
Radweg in der Hirschstettner StraßeIn der Hirschstettner Straße ist ein wichtiger Lückenschluß im Radverkehrsnetz erfolgt. Zwischen der Pogrelzstraße und der Afritschgasse wurde im Herbst 2003 ein Radweg errichtet. Jetzt gibt es eine durchgängige Radverbindung zwischen Hirschstetten und Kagran.
Radzählanlage in der LangobardenstraßeAm Radweg Langobardenstraße auf Höhe Eingang SMZ-Ost wurde die erste Radzählanlage in Transdanubien errichtet. Es werden alle Radfahrer gezählt, die am Radweg vorbeifahren, gespeichert werden Datum, Uhrzeit und Fahrtrichtung. Genauere Informationen sind auf der Homepage vom Verkehrplaner D.I. Snizek vorhanden.
Radweg in der Breitenleer StraßeBei der Sanierung der Breitenleer Straße im Jahr 2002 wurde ein straßenbegleitender Radweg zwischen der Süssenbrunner Straße und der Ziegelhofstraße errichtet. Dem Radweg fehlen noch die Anbindungen Richtung Westen und Osten aber wir hoffen, daß dies bald in Angriff genommen wird.
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