ARGUS Transdanubien

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Errungenschaften der ARGUS Bezirksgruppe 21/22 in der Donaustadt

Was die ARGUS im Laufe der Jahre erreicht hat, kann sich sehen lassen Es sind nur Maßnahmen aufgelistet, die wir vorgeschlagen haben. Vieles ist aber auch ohne unser unmittelbares Zutun geschehen, weil wir das Bewusstsein für die Probleme und ihre Lösungsmöglichkeiten bei Politikern und Verkehrsplanern geschärft haben.

Radverbindung Stadlauer Straße fertig gestellt

In der Stadlauer Straße wurde eine Bahnunterführung errichtet und gleichzeitig die gesamte Stadlauer Straße neu gestaltet. Erfreulicherweise hat man nicht auf die Radfahrer vergessen, es gibt jetzt auch eine durchgängige Radverbindung vom Genochplatz bis nach Hirschstetten.

Im Bereich zwischen dem Genochplatz und der S-Bahn-Unterführung darf der Radfahrer die Busspur mitbenützen. Diese Lösung entspricht auch dem Wunsch der ARGUS dort wo möglich Lösungen auf der Fahrbahn zu errichten.
Achtung: es sind noch nicht alle Bodenmarkierungen angebracht worden.
Ab der Unterführung bis zur Kreuzung Hirschstettner Straße gibt es auf beiden Seiten Einrichtungsradwege. Die Wege könnten etwas breiter sein, da bei der derzeitigen Breite das Überholen fast nicht möglich ist.
Hier der Radweg auf der Westseite Höhe "Am Krautgarten".

Der Trend geht heute aber Richtung Lösungen auf der Fahrbahn und mit einem Radfahrstreifen mit derselben Breite wäre der Radfahrer auf der nicht zu stark befahrenen Stadlauer Straße auch sehr gut bedient gewesen. Bei einem Radfahrstreifen lässt sich beispielsweise ein langsamer Pedalritter von einem flotteren Radfahrer problemlos überholen.

Ein Nachteil bei einem Radweg sind die Querungen mit den Blockmarkierungen. Der Radfahrer darf, wenn kein Lichtsignal vorhanden ist, die Blockmarkierung mit höchstens 10 km/h befahren und das überschreitet fast jeder Pedalritter. Ist die Geschwindigkeit mehr als 10 km/h riskiert der Radfahrer bei einem Unfall eine Teilschuld zugesprochen zu bekommen.
Zwischen der Rothergasse und der Hirschstettner Straße wurde auf der Ostseite ein Geh- und Radweg eingerichtet. Angesichts der nicht zu hohen Rad- und Fußgängerfrequenz und der guten Ausführung ist die Lösung in diesem Fall sehr gut geeignet.

Besonders erfreulich ist, dass jetzt alle Radwege in der Hirschstettner Straße, Stadlauer Straße und Süßenbrunner Straße lückenlos mit einander verbunden sind.

Der Lückenschluss zwischen der Hirschstettner Straße und der Stadlauer Straße ist als Geh- und Radweg ausgelegt und könnte eigentlich etwas breiter sein. Angesichts der begrenzten Länge dieses Abschnittes ist die Lösung aber akzeptabel.

Die Radroute Stadlauer Straße endet derzeit Richtung Süden bei der verkehrsreichen Erzherzog-Karl-Straße. Eine sehr einfache Möglichkeit die Route weiterzuführen wäre über die Auffahrt zur S-Bahn-Haltestelle Ezrherzog-Karl-Straße. Das wäre die Anbindung an die drei Routen Erzherzog-Karl-Straße, Lange Allee und Vernholzgasse.

Am Plan ist das fehlende Stück mit roten Punkten gekennzeichnet. Wird die etwa 150 m lange Lücke geschlossen werden zwei große Radverkehrsnetze miteinander verbunden.

Radständer bei U1-Station Kagraner Platz gut ausgelastet

Eine Woche nach der U1-Eröffnung ist der Radständer beim Kagraner Platz schon gut ausgelastet. Die derzeit vorhandenen 60 Radabstellplätze sind gleich auf der Hinterseite der U-Bahn-Station aufgestellt und der Abstand zum Eingang beträgt etwa 50 m. Der beste Beweis dafür, dass der Radständer von den Radfahrern angenommen wird ist, dass kein einziges Fahrrad irgendwo "wild" abgestellt wurde.

Auf dieser Restfläche sind 60 Radabstellplätze vorhanden und sie werden auch genützt.

An der oberen Alten Donau/Wagramer Straße - Auffahrt Radweg saniert

Seit Jahren ist die Auffahrt im ARGUS Maßnahmenkatalog als verbesserungswürdig eingetragen. Für eine Hauptradroute war die Radverkehrsanlage zu schmal und zu schlecht markiert.

Richtung stadteinwärts: die Auffahrt wurde verbreitert und ordentliche Bodenmarkierungen sind aufgetragen worden. Die Rampe wurde aber nur notdürftig ausgebessert und ist immer noch viel zu steil.
Richtung stadtauswärts: die Rampe war immer sehr flach und sehr bequem zu benützen. Warum hat man die andere Rampe nicht gleich gestaltet. Unerklärlich ist es aber auch warum die Bodenmarkierungen nicht gleich erneuert wurden.
Die Folge von diesen Unzulänglichkeiten ist, dass etliche Radfahrer "gegen den Strom" fahren, was zu einem zusätzlichen, unnötigen Unfallrisiko führt.

Leider hat man hier saniert ohne sich mit der ARGUS vorher zu beraten. Mit ein paar zusätzlichen Schaufeln Asphalt und ein halber Kübel Farbe mehr wären die Bedingungen optimal geworden.

U1-Verlängerung: Beste Bedingungen für Bike+Ride

Neue Radständer beim Schulschiff

Der ARGUS ist es gelungen Hersteller zu finden, die ihre Radständermodelle Beta-Focus, Kappa und Lambda für das Schulschiff (Donauinsel zwischen Floridsdorfer Brücke und U6-Brücke) kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Die aufgestellten Radständer haben eine hohe Qualität und werden vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) empfohlen.

Es wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen - die Schüler können jetzt ihre Fahrräder sicher abstellen und gleichzeitig können die Hersteller ihre Modelle präsentieren.

In Wien gibt es viele Schulen, Geschäften, Arbeitsstätten und Wohnanlagen, die mit nicht mehr zeitgemäßen Radabstellanlagen ausgerüstet sind, und wir laden die Entscheidungsträger ein, sich die neuen Modelle anzuschauen und hoffentlich einzusetzen.

Die Radständer sind seit Juli 2006 unmittelbar vor dem Haupteingang vom Schulschiff aufgestellt.

Mehr über die Radständer beim Schulschiff können Sie auf folgender Seite erfahren: Radständer beim Schulschiff

Fahrradrampe Raffineriestrasse/S-Bahn Haltestelle-Lobau - Note "bemüht"

Bei der S-Bahn Haltestelle Lobau quert die Fahrradroute die sehr stark befahrene Raffineriestrasse und die unmittelbare Nähe zur Anschlussstelle Südosttangente bewirkt zusätzlich ein sehr hohes Tempo der Autos. Die Querung ist daher sehr gefährlich.

Erfreulicherweise wurde im Frühling 2006 eine Rampe für die Radfahrer errichtet. Somit können die Radfahrer die Raffineriestrasse ampelgeregelt überqueren. Leider hat man wieder nicht auf die Bedürfnisse der Radfahrer geachtet, und durch unserer Meinung nach vermeidbare Fehler wird die Rampe nicht besonders gut angenommen. Im Beobachtungszeitraum benützte nur etwa die Hälfte der Radfahrer die Rampe, die andere Hälfte nützte die ungeregelte und gefährliche Direktquerung der Raffineriestrasse. Die überwiegende Mehrheit der querenden Radfahrer benützen die Route in Richtung von/zur Praterbrücke, und für sie ist die Rampe ein Umweg.

Die Rampe selbst ist sehr aufwändig und hochqualitativ ausgeführt. Sie wird von Familien sehr gerne verwendet.
Leider geht die Rampe in die falsche Richtung und wird dadurch von vielen Radfahrern nicht angenommen. Die Radfahrer queren stattdessen die gefährliche Raffineriestrasse.
Für diese Frau ist der Umweg sogar so umständlich, dass sie es bevorzugt ihr Fahrrad die Treppe hinaufzuschieben.
Diese Engstelle macht die sichere Route auch unattraktiv, hier können zwei Radfahrer sich nur im Schrittempo begegnen. Nebenan ist eine breite Grünfläche und dort hätte der Radweg verbreitert werden können.

Ein letzter, jedoch leicht behebbarer Mangel, ist die fehlende Beschilderung. Am Hubertusdamm ist es nicht ersichtlich, wohin die Abzweigung führt, und daher übersehen viele Radfahrer diese Alternative.

Mehrzweckstreifen in der Haberlandtgasse errichtet

In der Donaustadt wurde in der Haberlandtgasse ein Mehrzweckstreifen eingerichtet.

Somit wurden die Radfahranlagen in der Oberdorfstraße/Hausfeldstraße und der Groß-Enzersdorfer Straße miteinander verbunden und ein wichtiger Lückenschluss geschaffen.
Der Mehrzweckstreifen ist 1.5 m breit und liegt in einer Tempo 30-Zone, was auch für ungeübte Radfahrer ideal ist.
Ein Wermutstropfen ist aber, dass bei der Kreuzung Hausfeldstraße der Mehrzweckstreifen durch Fahrzeuge fast immer verparkt ist. Viele Autofahrer, die zur Bank wollen, sind zu faul, ihr Auto weiter weg abzustellen, obwohl es in der Haberlandtgasse Parkplätze hundert Meter weiter in Hülle und Fülle gibt. Gespräche mit einigen Autofahrern waren leider entmutigend. Viele waren völlig uneinsichtig und sind trotz Aufforderung weiter stehen geblieben. Wir fordern daher die Polizei auf, diesen Bereich verstärkt zu kontrollieren und jeden falsch parkenden Autofahrer gnadenlos zu bestrafen!
Hier stehen gleich drei Fahrzeuge am Mehrzweckstreifen.
Was immer noch bei der Hausfeldstraße fehlt, ist eine bequem zu verwendende Radabstellanlage. Der Radweg verläuft auf der Ostseite der Hausfeldstraße. Die Radabstellanlage steht aber auf der Westseite und wird dementsprechend wenig verwendet. Die Fahrräder werden naturgemäß auf der Ostseite abgestellt und zum Befestigen werden Baumbügeln, Bäume und anderes verwendet. Wir fordern die Verantwortlichen auf, eine ordentliche Radabstellanlage auf der Ostseite zu errichten.
Eine mögliche Stelle wäre auf der Rasenfläche vor der Bank, dort gäbe es locker Platz für 16 Fahrräder (8 Bügel).

Die Haberlandtgasse ist für Radfahrer als "Asperner Umfahrung Nord" sehr gut geeignet. Verbesserungswürdig sind aber die Radfahranlagen im Zentrum von Aspern. Sehr leicht und günstig ließe sich Radfahren gegen die Einbahn in der Ehrensteingasse und der Wimpfengasse realisieren. Ganz wichtig wäre auch ein Mehrzweckstreifen in der Aspernstraße um eine Verbindung nach Hirschstetten zu schaffern.

Gehsteig-Radler und Radweg-Wanderer - Offener Brief an alle Radler und -innen

Liebe Leute,

ich glaube zwar nicht, dass ihr die richtige Zielgruppe für diesen Brief seid. Oder zumindest nicht direkt. Aber ihr seid kompetente Multiplikatoren!

Da gibt„s nämlich ein Problem, das ihr sicher kennt, und das in letzter Zeit leider immer häufiger auftritt:

Die Gehsteig-Radler und die Radweg-Wanderer. Da kommt es zwangsläufig zu Problemen und Kollissionen. Euch brauch ich das wahrscheinlich nicht erzählen, aber hört euch einmal um, was vor allem ältere Fußgänger über Radlfahrer erzählen, die sie am Gehsteig erschrecken. Es wird sich niemand über Kinder beklagen, denn wo sollen die Kleinen auch sonst fahren. Aber dahinsausende Erwachsene, die sich den Weg freiklingeln sind eine Zumutung. Und gefährlich obendrein.

Ich denke, wenn sich die Autofahrer daran gewöhnen sollen, dass es uns Radfahrer gibt, müssen wir auf der Straße fahren. Auf das Argument, unsicher und ängstlich zu sein, gibt es eigentlich nur eine Antwort: Sicherheit bekommt man durch Übung. Wir haben dazu in Wien jede Menge Möglichkeiten, auch abseits der Donauinsel.

Selbstbewusste, sichere Radfahrer werden von Autofahren akzeptiert und wecken keine Aggressionen. Herumgeigelnde Verkehrsteilnehmer sind ein Unsicherheitsfaktor für alle.

Das Wiener Radwegenetz ist sicher noch nicht optimal, trotzdem sind wir eigentlich ganz gut bedient. Es macht Spaß, in der Stadt zu fahren, man ist unabhängig und schnell, das haben selbst die Wienbesucher schon gemerkt. Über die Vorteile des Radfahrens brauche ich nicht zu schreiben, und die Probleme werden wir doch noch in den Griff kriegen, oder?

Um ein bisschen zu relativieren: Klar, es gibt eine Menge Fußgänger, die sich vorzugsweise auf Radwegen bewegen. Oft aus Gedankenlosigkeit, sicher nicht in böser Absicht.

Ärgert euch nicht, aber bitte macht die Leute drauf aufmerksam, dass sie sich fehlverhalten. Grad in Wien hat doch immer der Satz gegolten:

Mit„n red„n kommen d„Leut„ z„amm!

Auf weiteres lustvolles Rad fahren!

Marietta Wild

Und noch mehr Einbahnen für Radfahrer geöffnet

Im August 2005 wurde in den Einbahnen Andreas-Huger-Gasse, Demeliusgasse, Florian-Berndl-Gasse, Hovenweg, Obstgartenweg, Rugierstraße (zwischen Kagraner Anger und Welzenbachergasse), Stundlgasse und Welzenbachergasse Radfahren gegen die Einbahn eingerichtet. Die Zahl der Einbahnen in der Donaustadt, wo Radfahren in beiden Richtungen legal möglich ist, steigt somit auf 77.

Obstgartenweg Nähe Arminenstraße.
Demeliusgasse Nähe Siebenbürgerstraße. Durch das Radfahren gegen die Einbahn in der Rugierstraße, Welzenbachergasse und Demeliusgasse ist eine durchgängige Route von der Unterführung Skrabalgasse bis zur Schule in der Georg-Bilgeri-Straße entstanden.

Radverkehrskonzept erstellt

In der Donaustadt wurde unter Federführung der Bezirksvorstehung ein Radverkehrskonzept für den Bezirk erstellt. Mitgearbeitet haben alle im Bezirk vertretenen Parteien, die ARGUS und die Radgruppe der Agenda 22. Im Konzept kommt eine sehr positive Grundhaltung zum Radverkehr zu Tage, Zitat aus dem Konzept: "Radfahren ist auch im städtischen Raum eine aus gesundheitlicher und ökonomischer Sicht zu fördernde Möglichkeit der Fortbewegung." Die in der Donaustadt herrschenden Rahmenbedingungen wurden analysiert und einige konkrete Ziele aufgelistet. Besonders hervorzuheben ist die Absicht die Donaustädter Ortsteile besser miteinander zu verbinden und die Erkennung der Wichtigkeit von Bike+Ride.

Der Anfang ist viel versprechend, hoffentlich erfolgt auch die Umsetzung zügig.

Download Radverkehrskonzept Donaustadt (39 kb).

Radfahren gegen die Einbahn - Eine Beobachtung in der Praxis

Noch mehr Einbahnen für Radfahrer geöffnet

In den Einbahnen Akeleiweg, Efeuweg, Kartouschgasse, Markweg, Mohnblumenweg und Portheimgasse wurde Radfahren gegen die Einbahn eingerichtet. Außerdem ist nun auch im Einbahnbereich der Quadenstraße (bei der Hausfeldstraße) das Radfahren gegen die Einbahn legalisiert. Die Zahl der Einbahnen in der Donaustadt, wo Pedalritter legal in beiden Richtungen durchfahren dürfen, ist somit auf 69 gestiegen.

Quadenstraße bei der Hausfeldstraße.

Bei noch etwa zehn weiteren Einbahnen wurde Radfahren in die Gegenrichtung positiv verhandelt, die Beschilderung wird in Kürze angebracht.

Einbahnen für Radfahrer geöffnet

In der Donaustadt werden jetzt, im Frühling 2005, endlich nach einer für uns unerklärlichen Verzögerung von zwei Jahren alle Einbahnen hinsichtlich Radfahren gegen die Einbahn überprüft. Bei den Einbahnen Alexander-Mell-Gasse, Göschenweg, Höchsmannweg und Karl-Grübl-Weg ist die Beschilderung schon montiert. Somit beträgt die Zahl der für Pedalritter geöffneten Einbahnen in der Donaustadt 62. Wie am Foto deutlich zu sehen ist, wird diese Verbesserung sofort von den Radfahrern angenommen. Bei zwölf anderen Einbahnen wurde Radfahren in die Gegenrichtung positiv verhandelt, die Schilder werden in Kürze montiert. Die restlichen etwa zwei Dutzend Einbahnen sollen noch bis zum Sommer überprüft werden, und wir sind guter Hoffnung, dass bei den meisten das Radfahren in beiden Richtungen legalisiert wird.

Höchsmannweg Kreuzung Hartlebengasse.

Wir werden oft mit der Frage konfrontiert, ob das Legalisieren von Radfahren gegen die Einbahn in einer gewissen Gasse tatsächlich notwendig ist. "Es fahren ja so wenig Radfahrer dort, und wenn schon können sie illegal dagegen fahren". Diese Einstellung berücksichtigt nicht, dass viele Radfahrer sich tatsächlich an die Verkehrsregeln halten (was alle tun sollten). Diese gesetzestreuen Bürger müssen dann Umwege in Kauf nehmen. Durch das Fahren in beiden Richtungen werden in vielen Fällen die Zufahrtswege zur Wohnung, Arbeitsplatz oder Schule erheblich verkürzt, was natürlich den Drahtesel viel attraktiver macht. Nach einer Einbahnöffnung steigt der Radverkehr oft um ein Vielfaches an. Eine nicht zu unterschätzende Wirkung beim Radfahren gegen die Einbahn ist auch die ausgezeichnete Werbung für das Verkehrsmittel Fahrrad. Es wird von der Gesellschaft signalisiert, dass das Radfahren erwünscht und gefördert wird, und bringt viele Bürger erst auf den Gedanken mit dem Fahrrad zu fahren.

Radfahren gegen die Einbahn: Brabbeegasse und Anton-Sattler-Gasse:

In Kagran wurde in der Brabbeegasse und der Anton-Sattler-Gasse Radfahren gegen die Einbahn eingerichtet. Jetzt sind alle Einbahnen in diesem Gebiet, die die Richtlinien erfüllen, für die Pedalritter in beiden Richtungen legal befahrbar.

Brabbeegasse zwischen dem Rennbahnweg und der Sebaldgasse.
Anton-Sattler-Gasse zwischen der Panethgasse und der Jüptnergasse.

Eßling: Geh- und Radweg eingerichtet

In Eßling wurde auf der Nordseite der Eßlinger Hauptstraße einen Geh- und Radweg errichtet. Der Weg wurde saniert, verbreitert und Hindernisse wie Mülltonnen entfernt. Auch die Randsteine wurden abgesenkt. Nun ist die Breite für den Rad- und Fußgängerverkehr ausreichend.

Diese Radverbindung war dringend notwendig, denn es ist nicht jedermanns Sache, auf der Straße in dem starken Verkehr zu fahren. Die ARGUS erinnert aber daran, dass es ein Geh- und Radweg ist und fordert alle Radfahrer auf, Rücksicht auf die Fußgänger zu nehmen. Außerdem gibt es viele Hausausgänge, und daher sollte es dementsprechend vorsichtig und langsam gefahren werden.

Besonders unsichere Radfahrer wie Senioren nehmen den Radweg gerne an.
Die Radfahrer, die flotter unterwegs sind, könnnen zumindest stadtauswärts auf der Busspur fahren.

Ausgezeichnete Radfahranlagen begleiteten neues B3-Teilstück

Die B3 zwischen der Donaufelder Straße und Zentrum Kagran wurde im Juli 2004 eröffnet. Entlang der gesamten Strecke wurden erfreulicherweise auf beiden Seiten und in beiden Richtungen durchgängige Radfahranlagen eingerichtet.

Die Verkehrsorganisation wechselt zwar, teilweise sind Radwege oder Geh- und Radwege vorhanden, teilweise ist Radfahren gegen die Einbahn oder in einer Nebenfahrbahn möglich, aber die Qualität ist durchgängig sehr gut.
Dementsprechend gerne werden die Anlagen von allen Radlern, von der Familie mit Kleinkindern bis zum Power-Radler, angenommen. Durch diesen Lückenschluß ist eine durchgängige Radverbindung vom Zentrum Kagran bis zum Shopping Center Nord entstanden.
Der einzige Schönheitsfehler ist eine irreführende Bodenmarkierung für den Radweg zwischen der Nippongasse und der Prandaugasse, wo der Radfahrer dazu verleitet wird, den Einrichtungsradweg in beiden Richtungen zu verwenden.

Sperre der Oberen Alten Donau ist erfolgt

Die B3 zwischen der Donaufelder Straße und Zentrum Kagran wurde im Juli 2004 geöffnet. Gleichzeitig erfolgte, wie versprochen, die Sperre der Oberen Alten Donau für den KFZ-Durchzugsverkehr.
Auf Höhe Drygalskiweg wurden Betonständer aufgestellt, eine durch Poller gesicherte Öffnung erlaubt Radfahrern die Durchfahrt. Einem Familienausflug mit Fahrrad rund um die Alte Donau steht somit nichts im Wege und sowohl Radfahrer als auch Spaziergänger können die Ruhe so richtig genießen.

In den nächsten Jahren soll in diesem Gebiet ein neuer Freizeitbereich entstehen. Eine Umgestaltung der Uferzone mit mehr Platz für Erholungssuchende ist geplant. Außerdem soll ein Geh- und Radweg errichtet werden.
Um Schleichverkehr zu verhindern wurde "An der Schanze" zur Einbahn und Fahrverbot ausgenommen Zufahrt eingerichtet.
Radler dürfen in beiden Richtungen uneingeschränkt durchfahren und die Strecke ist jetzt schon von Pedalrittern, Joggern, Spaziergängern und Inlineskatern in Besitz genommen worden.

Radweg Hausfeldstraße

Die Lücke im Radwegenetz in der Hausfeldstraße wurde im Mai 2004 geschlossen, der Radweg wurde von "An den alten Schnanzen" bis zur Ostbahnbegleitweg verlängert.
Der Radweg wurde nach den aktuellen Richtlinien gebaut und ist dementsprechend komfortabel zu benützen. Um das Radfahren noch populärer zu machen ist aber eine gute Radabstellanlage bei der Erzherzog-Karl-Straße erforderlich.

Radroute Vernholzgasse

Die Radfahrer die durch die Unterführung Erzherzog-Karl-Straße Richtung Stadlau fuhren hatten bisher keine Anbindung. Im Frühling 2004 wurde Radfahren gegen die Einbahn in der Vernholzgasse und der Volkragasse eingerichtet. Somit kommt der Radfahrer sicher und bequem in die Stadlau. Es fehlt aber noch der Lückenschluß bis zum Radweg Langobardenstraße.

Zwischen der Hohenfeldgasse und der Stadlauer Straße wurde Radfahren gegen die Einbahn ohne Bodenmarkierungen eingerichtet. Es hat sich aber noch nicht bei allen Radfahrern herumgesprochen, dass das Radfahren gegen die Einbahn jetzt erlaubt ist.
Das letzte Stück bis zur Unterführung Erzherzog-Karl-Straße wurde ein Radweg errichtet, wegen den Linienbussen war die Fahrbahn für Radfahren gegen die Einbahn zu schmal.

Radweg in der Hirschstettner Straße

In der Hirschstettner Straße ist ein wichtiger Lückenschluß im Radverkehrsnetz erfolgt. Zwischen der Pogrelzstraße und der Afritschgasse wurde im Herbst 2003 ein Radweg errichtet. Jetzt gibt es eine durchgängige Radverbindung zwischen Hirschstetten und Kagran.

Der Radweg ist ausreichend breit und dementsprechend angenehm zu verwenden.

Radzählanlage in der Langobardenstraße

Am Radweg Langobardenstraße auf Höhe Eingang SMZ-Ost wurde die erste Radzählanlage in Transdanubien errichtet. Es werden alle Radfahrer gezählt, die am Radweg vorbeifahren, gespeichert werden Datum, Uhrzeit und Fahrtrichtung. Genauere Informationen sind auf der Homepage vom Verkehrplaner D.I. Snizek vorhanden.

Die Radzählanlage arbeitet berührungsfrei mit Radartechnologie.

Radweg in der Breitenleer Straße

Bei der Sanierung der Breitenleer Straße im Jahr 2002 wurde ein straßenbegleitender Radweg zwischen der Süssenbrunner Straße und der Ziegelhofstraße errichtet. Dem Radweg fehlen noch die Anbindungen Richtung Westen und Osten aber wir hoffen, daß dies bald in Angriff genommen wird.

Durch Radfahren gegen die Einbahn in der Silenegasse erspart sich der Radfahrer einen Umweg von bis zu 900 Metern.
Das Radfahren gegen die Einbahn Colerusgasse erlaubt dem Radfahrer, die stark befahrene Esslinger Hauptstrasse zu umfahren.
Durch die kurze Verbindung zwischen der Hochmuthgasse und der Silenegasse ist sehr einfach eine durchgängige Parallelroute zur Wagramer Strasse geschaffen worden.
Die Schrebergasse führt direkt zum Einkaufsgebiet in der Emichgasse. Jetzt dürfen auch die Radfahrer den Weg benützen.

Radfahren gegen die Einbahn in 46 Gassen, beispielsweise
  • Am Freihof
  • Bachrachgasse
  • Colerusgasse
  • Düsseldorfstrasse
  • Guido-Lammer-Gasse
  • Gundackerstrasse
  • Josef-Sickinger-Gasse
  • Klenaugasse
  • Lenkgasse
  • Meißauergasse
  • Meißnergasse
  • Portnergasse
  • Silenegasse
  • Winzingerodestraße



Radfahren am Gehweg erlaubt
  • Johann-Zak-Weg
  • Schrebergasse


ARGUS Transdanubien


ARGUS - Die Radlobby
1040 Wien, Frankenberggasse 11
Telefon: (01) 505 09 07
e-mail: service@argus.or.at

Andrzej Felczak, 28 April 2008