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Errungenschaften der ARGUS Bezirksgruppe 21/22 in Floridsdorf

Was die ARGUS im Laufe der Jahre erreicht hat, kann sich sehen lassen Es sind nur Maßnahmen aufgelistet, die wir vorgeschlagen haben. Vieles ist aber auch ohne unser unmittelbares Zutun geschehen, weil wir das Bewusstsein für die Probleme und ihre Lösungsmöglichkeiten bei PolitikerInnen und VerkehrsplanerInnen geschärft haben.

Franklinstraße - Anbindungen an die Freytaggasse

Wie von der ARGUS gefordert wurde im August 2005 die Freytaggasse radfahrmäßig an die Franklinstraße angebunden. Viel war nicht erforderlich: eine Absenkung, zwei Schilder und ein paar Bodenmarkierungen. Die Franklinstraße ist eine sehr beliebte Radroute und jede neue Anbindung erhöht die Attraktivität zusätzlich.

Auf der Nordseite der Franklinstraße gab es eine bestehende Auffahrt zum Parkplatz Hallenbad Floridsdorf. Die Auffahrt wird jetzt auch als Anbindung an die Franklinstraße mitbenützt. Einfach aber zweckmäßig und kosteneffizient.
Auf der Südseite der Franklinstraße wurde eine Absenkung errichtet und ein Stück des Gehweges in einen Geh- und Radweg umgewidmet.

Diese und ähnliche Verbindungen wurden schon immer genützt. Es ist aber ein Unterschied, ob man sich illegal am Gehsteig fortbewegt und über Randsteine hüpfen muss, oder ob man legal und bequem fahren kann.

Durchfahrt Morelligasse - Scheffelstraße

Wir werden oft mit der Frage konfrontiert, ob eine Radverbindung tatsächlich notwendig ist. "Es fahren ja so wenig Radfahrer dort". Ja, vielleicht fahren gerade deshalb dort so wenige, weil es unbequem und illegal ist. Wird eine legale und bequeme Route geschaffen, werden in vielen Fällen die Zufahrtswege zu Wohnung, Arbeitsplatz oder Schule erheblich verkürzt, was natürlich den Drahtesel viel attraktiver macht. Eine nicht zu unterschätzende Wirkung bei der Einrichtung einer Radverbindung ist auch die ausgezeichnete Werbung für das Verkehrsmittel Fahrrad. Es wird von der Gesellschaft signalisiert, dass das Radfahren erwünscht und gefördert wird. Viele Bürger kommen so erst auf den Gedanken, mit dem Fahrrad zu fahren.

Zwischen der Wendezone Morelligasse und der Scheffelstraße ist eine Zufahrtsstraße für die Feuerwehr vorhanden. Durch die Errichtung einer Absenkung und das Aufstellen von zwei Schildern können die Bewohner die angrenzende Wohnanlage jetzt von allen Seiten bequem erreichen. Früher war ein Überfahren des Randsteines notwendig.

Gehsteig-Radler und Radweg-Wanderer - Offener Brief an alle Radler und -innen

Liebe Leute,

ich glaube zwar nicht, dass ihr die richtige Zielgruppe für diesen Brief seid. Oder zumindest nicht direkt. Aber ihr seid kompetente Multiplikatoren!

Da gibt„s nämlich ein Problem, das ihr sicher kennt, und das in letzter Zeit leider immer häufiger auftritt:

Die Gehsteig-Radler und die Radweg-Wanderer. Da kommt es zwangsläufig zu Problemen und Kollissionen. Euch brauch ich das wahrscheinlich nicht erzählen, aber hört euch einmal um, was vor allem ältere Fußgänger über Radlfahrer erzählen, die sie am Gehsteig erschrecken. Es wird sich niemand über Kinder beklagen, denn wo sollen die Kleinen auch sonst fahren. Aber dahinsausende Erwachsene, die sich den Weg freiklingeln sind eine Zumutung. Und gefährlich obendrein.

Ich denke, wenn sich die Autofahrer daran gewöhnen sollen, dass es uns Radfahrer gibt, müssen wir auf der Straße fahren. Auf das Argument, unsicher und ängstlich zu sein, gibt es eigentlich nur eine Antwort: Sicherheit bekommt man durch Übung. Wir haben dazu in Wien jede Menge Möglichkeiten, auch abseits der Donauinsel.

Selbstbewusste, sichere Radfahrer werden von Autofahren akzeptiert und wecken keine Aggressionen. Herumgeigelnde Verkehrsteilnehmer sind ein Unsicherheitsfaktor für alle.

Das Wiener Radwegenetz ist sicher noch nicht optimal, trotzdem sind wir eigentlich ganz gut bedient. Es macht Spaß, in der Stadt zu fahren, man ist unabhängig und schnell, das haben selbst die Wienbesucher schon gemerkt. Über die Vorteile des Radfahrens brauche ich nicht zu schreiben, und die Probleme werden wir doch noch in den Griff kriegen, oder?

Um ein bisschen zu relativieren: Klar, es gibt eine Menge Fußgänger, die sich vorzugsweise auf Radwegen bewegen. Oft aus Gedankenlosigkeit, sicher nicht in böser Absicht.

Ärgert euch nicht, aber bitte macht die Leute drauf aufmerksam, dass sie sich fehlverhalten. Grad in Wien hat doch immer der Satz gegolten:

Mit„n red„n kommen d„Leut„ z„amm!

Auf weiteres lustvolles Rad fahren!

Marietta Wild

Ausgezeichnete Fahrradabstellanlage für Mitarbeiter

Die Firma SAT hat in Zuge eines Zubaus ein Fahrradkäfig für 30 Fahrräder der Mitarbeiter errichtet.

Für die Sicherheit ist gesorgt. Der Käfig kann nur mittels Firmenausweis geöffnet werden, er ist gut einsehbar und mit hochqaulitativen Beta Focus Radständer ausgerüstet die eine Befestigung des Fahrrades leicht machen. Die Überdachung gewährt jederzeit ein trockener Sattel. Kein Wunder, dass viele Mitarbeiter die im 21. und 22. Bezirk wohnen, jetzt auf das Verkehrsmittel Fahrrad umgestiegen sind. Positiver Nebeneffekt für die Firma: sportliche und gesunde Mitarbeiter die weniger krank sind.

Bruckhaufen: Tempo 30 und Radfahrerüberfahrt

Bruckhaufen ist ein Gebiet, das sich zum Radfahren geradezu anbietet. Es ist einerseits sehr ruhig, andererseits liegen alle Einrichtungen wie Geschäfte und hochrangige ÖV-Haltestellen zu weit weg um zu Fuß bequem erreichbar zu sein. Der lokale Bus, 20A, fährt nur 2-4 Mal in der Stunde. Bisher waren aber in der Kugelfanggasse und Sandrockgasse Tempo 50 erlaubt, was für Radfahrer nicht optimal war. Jetzt wurde der gesamte Bruckhaufen als Tempo-30 Zone ausgeschildert, was das Leben für die Radfahrer sicherer und angenehmer macht.

Zusätzlich wurden bei der Arbeiterstrandbadstraße bei der U6-Haltestelle Neue Donau, so wie von der ARGUS seit langem gefordert, ein Zebrastreifen und eine Radfahrerüberfahrt eingerichtet.

Lückenschluss Radweg Wasserpark

Der alte Wasserpark-Radweg endete bei der Schöpfleutnergasse, weit weg von jeder Anbindung. Im Frühling 2005 wurde ein Lückenschluss bis zum Radweg Floridsdorfer Hauptstraße und zur Mehrzweckstreifen Jedleseer Straße errichtet.

Die Verbindung war sehr wichtig und sie ist sofort von den Radfahrern angenommen worden, das bestätigen Beobachtungen der ARGUS.

Das Projekt hat eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich. Ursprünglich war es geplant, dass der Radweg neben der Straßenbahn verlaufen wird. Die Kosten sind aber von geplanten 850.000 Euro auf 1.100.000 Euro explodiert und es war unsicher ob sie nicht noch weiter steigen würden. Es fanden intensive Beratungen statt und auch die ARGUS war voll eingebunden. Eine finanziell angemessene Lösung entlang der Straßenbahntrasse konnte aber trotz Lokalaugenscheine und Prüfung verschiedene Alternativen nicht gefunden werden.

Schließlich einigte man sich auf die Begradigung der nördlichen Rampe und die Anbindung an die Radfahranlagen in der Kreuzung Floridsdorfer Hauptstraße/Jedleseer Straße. Der Nachteil dieser Lösung sind leider die großen Niveauunterschiede, es war aber anders nicht möglich.

Wir haben angeführt, dass die Fußgänger diese Strecke auch benützen werden und uns sehr intensiv für einen Geh- und Radweg eingesetzt. Die Politiker und die Beamten waren aber total dagegen mit dem Argument, dass es zu gefährlich wäre und es ist uns nicht gelungen, eine Lösung auch für die Fußgänger zu erreichen. Rechtlich ist die Situation jetzt zwar glasklar, wenn etwas passiert sind die Fußgänger selber Schuld weil sie am Radweg gegangen sind.

Praxisgerecht ist die Situation aber nicht und es gehen, so wie wir vorausgesagt haben, auch Fußgänger am Radweg.
Die ARGUS fordert jedenfalls alle Radfahrer auf, Rücksicht auf die Fußgänger zu nehmen. Dies machen sowieso die meisten Pedalritter, wie die Fotos bestens bestätigen.
Dieser Radfahrer weicht sogar auf die Grasfläche aus um einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu den am Radweg gehenden Fußgängern einzuhalten.
Ich finde, es ist höchste Zeit, vom generalisierten Bild der Radfahrer als rücksichtslose Rowdies Abschied zu nehmen!

Temporäre Einbahnführung ausgenommen Radfahrer

Bei der Leopold-Ferstl-Gasse gibt es aufgrund von Bauarbeiten eine temporäre Einbahnführung. Die Radfahrer wurden Vorbildlicherweise davon ausgenommen und dadurch blieb eine beliebte Radroute weiterhin befahrbar. In Floridsdorf wird - zum Unterschied von vielen anderen Bezirken in Wien - auf Radfahrer Rücksicht genommen.

Ausgezeichnete Radfahranlagen begleiteten neues B3-Teilstück

Sperre der Oberen Alten Donau ist erfolgt

Verlängerung Radweg Brünner Straße

Auf der Ostseite der Brünner Straße wurde der Radweg nördlich der Marinonigasse bis zur Ebereschengasse verlängert. Somit ist jetzt das für die Stammersdorfer wichtige Einkaufsgebiet rund um die Ebereschengasse mit dem Drahtesel bestens erreichbar.

Abkürzung U6-Radweg Donauinsel

Auf der Donauinsel neben der U6-Brücke verläuft ein Radweg der den 20.und 21. Bezirk verbindet. Ein Planungsfehler verursachte, dass die Radfahrer scharf "ums Eck" fahren müssten. Das taten die wenigsten. Um den Schwung zu erhalten, nahmen die meisten die Abkürzung über den Rasen.

Das ist auch nicht unbedingt bequem und befördert zudem viel Schotter auf die Wege. Das wiederum bedeutet eine Unfallgefahr für Inlineskater. Jetzt wurde endlich ein Verbindungsweg errichtet. Traurig ist nur, dass diese Kleinigkeit zwei Jahre gedauert hat, obwohl die ARGUS laufend auf die Bedeutung dieser Maßnahme und auf die Unfallgefahr hingewiesen hat.

Diese Abkürzung wurde sofort angenommen

Floridusgasse

In der Floridusgasse wurde Schrägparken eingeführt und eine Einbahn eingerichtet. Wie in Floridsdorf üblich, wurde auf die Radfahrer Rücksicht genommen und der Radler darf in beiden Richtungen fahren. Man hat sogar auf ein paar zusätzliche Parkplätze verzichtet, um das Radfahren gegen die Einbahn zu ermöglichen.

Die Radler dürfen weiterhin die Floridusgasse in beiden Richtungen benützen

Baumergasse

Im Zuge der Sanierung der Baumergasse wurde der Querschnitt so ausgelegt, dass Radfahren gegen die Einbahn eingerichtet werden konnte. Jetzt gib es eine durchgängige Verbindung von Hagenbrunn über die Euro Velo 9, dann parallel zur Brünner Straße fast bis zum Trillerpark. Am Schließen der nur 150 m langen Lücke arbeitet die ARGUS derzeit intensiv.

Die Baumergasse bietet sich als Parallelroute zur Brünner Straße an

Neuer Radweg zur Wirtschaftsuni

Im Zusammenhang mit dem Bau der Baumax-Filiale bei der Brünner Strasse wurde auch der Gehsteig in diesem Bereich saniert und, auf Wunsch der Floridsdorfer Bezirksvorstehung, erfreulicherweise ein Radweg zwischen der Shuttleworthstrasse und der Wirtschaftsuni errichtet.

Neuer Radweg zwischen der Shuttleworthstrasse und der Wirtschaftsuni.

Neue Fahrradwerkstätte am Mühlschüttel geöffnet

Floridsdorf mit Europaradweg 9 verbunden

Der Europaradweg 9 führt von Wien über Wolkersdorf und Mistelbach bis zur Tschechischen Grenze. Die letzte Lücke zwischen dem Stammersdorfer Zentrum und der Erbpostgasse wurde im Sommer 2004 mit einem Geh- und Radweg geschlossen. Gleichzeitig kann jetzt die familienfreundliche Route "Rund um den Bisamberg" auch für Kinder und ungeübte Radfahrer sicher und bequem erreicht werden.

Auch noch im Spätherbst 2004 wird diese Radverbindung gerne verwendet.

Schwarzer Weg zwischen Jedleseer Straße und Schulzgasse

Der Schwarze Weg stellt eine beliebte Fahrrad-Route für die BewohnerInnen Jedlesees dar. Oft wird er benutzt um zum nahegelegenen Supermarkt zu kommen, oder als Verbindung zum Bezirkszentrum. Leider war er bisher nur als Gehweg gekennzeichnet.

Aufgrund eines angenommenen Antrags der GRÜNEN in der Bezirksvertretung Floridsdorf wurde nun von der MA 46 eine Kennzeichnung als Geh- und Radweg vorgenommen.

DI Alexander Polansky, Bezirksrat der Floridsdorfer GRÜNEN

Radweg Gerasdorfer Straße

Im Sommer 2004 wurde der Radweg in der Gerasdorfer Straße ab der Draugasse bis zur Illgasse verlängert - und was gebaut wurde, lässt keine Wünsche offen.

Auf der Südseite ist der Einrichtungsradweg bis zur Stadtgrenze fertig, jetzt sind die Niederösterreicher am Zug, um die Verbindung bis zum Ortskern Gerasdorf weiterzuführen.
Auf der Nordseite fehlt noch etwa die halbe Strecke. Hier konnte aufgrund von Problemen mit den Grundstückablösen noch keine durchgehende Verbindung geschaffen werden. Die Folge ist, dass die Radfahrer auf der Südseite auch gegen die Fahrtrichtung fahren. Wir fordern alle Verantwortlichen auf, die Lücke so schnell wie möglich zu schließen. Es würde niemand akzeptieren, dass eine Straße auf unabsehbare Zeit nur zur Hälfte fertig gestellt wird!

Lückenschluß Mehrzweckstreifen Jedleseer Straße

Bisher hörte der Mehrzweckstreifen Jedleseer Straße Richtung Alte Donau bei der Pichelwangergasse auf, und der Radfahrer musste das letzte Stück bis zur Floridsdorfer Hauptstraße mitten im Verkehr fahren.

Jetzt wurde der Mehrzweckstreifen quasi als eigene Fahrspur bis zur Floridsdorfer Hauptstraße und über die Kreuzung bis in die "An der Oberen Alten Donau" verlängert. Der Radfahrstreifen ist 1,2 m breit, was ausreichend ist. Ganz optimal wäre eine Breite von 1,5 m.
Die Entscheidung wurde sehr genau geprüft, da rechtsabbiegende Fahrzeuge die Fahrradspur queren müssen und man wollte sicher sein, dass die Verkehrssicherheit gegeben ist. Die Lösung mit einem Mehrzweckstreifen links von einer Rechtsabbiegespur gibt es derzeit in Wien in der Alserbachstraße und in der Schlachthausgasse, und dort sind keine Probleme bekannt.
Am 20. Juli 2004 beobachtete ARGUS den Verkehrsablauf und insbesondere die Interaktion zwischen geradeaus fahrenden Radfahrern und rechts abbiegende Fahrzeuge. Trotz des zeitweise sehr dichten Verkehrs funktionierte die Verkehrsorganisation sehr gut, und es konnten keine Konflikte oder Gefahren beobachtet werden.

Im Herbst 2004 soll der Radweg durch den Wasserpark realisiert werden, und dann werden die Radverkehrsanlagen in der Jedleseer Straße, Floridsdorfer Hauptstraße und Floridsdorfer Brücke mit einander verbunden.

Mehrzweckstreifen Ignaz-Köck-Straße

Seit langem wünschen sich viele Radfahrer eine Verbindung zwischen dem Bezirkszentrum und Großjedlersdorf. Bisher mussten die Pedalritter entweder einen kilometerlangen Umweg oder die Brünner Straße in Kauf nehmen oder illegal am Gehsteig fahren. Jetzt wurde nach mehreren Jahren Arbeit der ARGUS endlich eine radfahrgerechte Verbindung realisiert. In der Ignaz-Köck-Straße wurde ein 1,5 m breiter Mehrzweckstreifen eingerichtet und entlang der Nordbrückenabfahrt wurde der Gehsteig verbreitert und in einen gemischten Geh- und Radweg umgewidmet.
Die Ignaz-Köck-Straße ist eine Alternativroute zur derzeit nicht realisierbaren Radroute Brünner Straße. Sie ist zwar etwas länger als eine Verbindung über die Brünner Straße sein würde, erschließt dafür vielen Firmen und das nicht unwichtige Radlerziel SCN. Dass in der Ignaz-Kück-Straße keine einzige Ampel vorhanden ist, kompensiert den Umweg fast zur Gänze.
Am Geh- und Radweg neben der B3 fordern wir alle Radfahrer auf, langsam und rücksichtsvoll zu fahren. Bitte benehmen Sie sich wie ein Gast, und sollte es einmal wegen einer größeren Fußgängergruppe nicht möglich sein, sofort zu überholen bitten wir alle Pedalritter um ein bisschen Geduld. Der Satz "Entschuldigung, darf ich vorbei" wirkt wunder und hinterlässt ein positives Gefühl. Das können wir gut brauchen, wenn wir die nächsten Projekte angehen!

Skraupstraße

Es wurde jetzt Radfahren gegen die Einbahn in der Skraupstraße errichtet. Somit ist eine durchgängige Verbindung von der Marco-Polo-Promenade bis zur Siemensstraße entstanden. Diese Verbindung ist als Radroute gekennzeichnet und somit sollte es selbstverständlich sein, dass Radfahrer in beiden Richtungen fahren dürfen.
Wird die Durchfahrt durch den Heinz-Nittel-Hof legalisert entsteht eine durchgängige Radroute mit Verbindung bis zum Radweg Brünner Straße.

Wiener Linien

Fahrräder die bei ÖV-Haltestellen abgestellt werden, werden leider zu oft vandalisiert oder gestohlen. Die ARGUS bat die Wiener Linien diesbezüglich um Hilfe, siehe unser Dokument Gefahr für Fahrräder bei ÖV-Haltestellen. Die sehr positive Antwort der Wiener Linien lautete folgendermaßen:

Sehr geehrter Herr Felczak!
Gerne haben wir Ihren übersichtlichen und informativen Bericht an alle Bahnhöfe und Garagen gesandt, um unsere MitarbeiterInnen des Fahrdienstes auf diese Problematik hinzuweisen.
Es ist davon auszugehen, dass damit eine Mithilfe durch unsere MitarbeiterInnen gegen Vandalismus und Diebstahl für FahrradbesitzerInnen ermöglicht wird. Vorausgesetzt ist natürlich, dass das Entwenden oder Beschädigen von Fahrrädern eindeutig als Handlung eines Fremden (und nicht des Besitzers) erkennbar ist.
Wir hoffen damit in Ihrem und im Sinne aller FahrradfahrerInnen (und Fahrgästen) gehandelt zu haben und verbleiben

mit freundlichen Grüßen
Edith Kollmann

Wiener Linien GmbH & Co KG
Kundendienst

Tempo-30 am Franz-Jonas-Platz

Der Franz-Jonas-Platz ist für den Radverkehr sowohl ein vorrangiges Ziel als auch ein wichtiger Knotenpunkt. Auch der Fußgängerverkehr ist sehr intensiv und die FußgängerInnen queren überall die Fahrbahnen, nicht selten ohne zu schauen. Am Franz-Jonas-Platz ist eine höhere Geschwindigkeit als 30 aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht zu vertreten und die überwiegende Mehrheit der Autofahrer ist auch dementsprechend langsam und rücksichtsvoll unterwegs. Leider gibt es immer wieder einige Raser, die die Tempolimits, unabhängig von den Gegebenheiten, ausschöpfen müssen. Sie setzen die schwächeren Verkehrsteilnehmer grossen Gefahren aus.

Die ARGUS hat daher vor einigen Jahren Tempo 30 im Bereich des Platzes vorgeschlagen, die Bezirksvertretung stand dieser Maßnahme aufgeschlossen gegenüber. Straßenbahnen und Linienbusse fahren am Platz ohnehin nicht schneller als 30 km/h, weil die Passagiere sonst stürzen würden. Davon kann sich jeder durch einen Blick auf den Tacho überzeugen! Die Wiener Linien waren aber aus prinzipiellen Gründen gegen Tempo 30.

Jetzt haben die Wiener Linien endlich ihren Widerstand aufgegeben: am gesamten Franz-Jonas-Platz wurde Tempo 30 eingeführt. Die Sicherheit aller Radfahrer und Fußgänger (viele davon Fahrgäste der Wiener Linien) ist somit erheblich gestiegen.

Radständer errichtet oder erweitert

Bei der Modernisierung des Bahnhofs Jedlesee wurden auch erfreulicherweise gute Fahrradständer errichtet. Die Verkehrsplaner scheinen endlich das Potential von Bike+Ride erkannt zu haben.

Der Radständer auf der Westseite (Karl-Gramm-Gasse) ist optimal aufgestellt unmittelbar vor dem Eingang zu den Bahnstegen. Diese Stelle bietet für die Radfahrer die größtmögliche Bequemlichkeit und die geringste Diebstahlgefahr.
In der Nacht ist der Radständer sehr gut beleuchtet. Dies minimiert die Vandalismus- und Diebstahlgefahr.
Auch beim Osteingang (Koloniestrasse) gibt es einen ausreichend grossen und gut platzierten Radständer.

In Stammersdorf bei der Endhaltestelle der Straßenbahn 31 haben die Floridsdorfer Grünen die Erweiterung des Radständers erreicht. Der Ständer wurde um 6 Bügel auf 18 Bügel, das heisst 36 Radabstellplätze, erweitert. Wie am Bild bestens zu sehen ist, werden die Radabstellplätze auch gebraucht.

Der Radständer Schnellbahnhaltestelle Siemensstraße wurde 2002 um eine Reihe erweitert. Leider wurde die neue Bügelreihe nur einen Meter von der alten aufgestellt und somit war die Erreichbarkeit von der inneren Reihe sehr problematisch. Die Folge war, daß nur die Hälfte des Radständers wirklich benützbar war. Die zweite Reihe wurde versetzt und es wurden zusätzlich 12 Bügel aufgestellt, davon 4 regengeschützt unter dem Schnellbahnbogen. Jetzt gibt es bei der Schnellbahnhaltestelle Platz für insgesamt 62 Fahrräder.

Mehrzweckstreifen Christian-Bucher-Gasse eingerichtet

In der Christian-Bucher-Gasse wurde ein Mehrzweckstreifen eingerichtet und somit gibt es jetzt eine durchgängige Radfahrverbindung von der Floridsdorfer Hauptstraße über Jedlesee bis nach Strebersdorf. Die Fortsetzung dieser Route wünschen wir uns durch die Einrichtung von Radfahren gegen die Einbahn in der Kerpengasse.

Die Radfahrer fahren auf dem Mehrzweckstreifen instinktiv richtig.
Da in der Christian-Bucher-Gasse das Abstellen von LKWs erlaubt ist, wurde keine Abmarkierung des Parkstreifens durchgeführt. Ist ein LKW abgestellt, ist der für Radfahrer zur Verfügung stehende Platz etwas geringer.

Radroute rund um und über den Bisamberg

Im September 2003 wurde eine Radroute rund um den Bisamberg und über den Bisamberg errichtet. Jetzt ist es endlich möglich, den Bisamberg legal per Drahtesel zu geniessen. Die Radroute verläuft von Stammersdorf über die Sendestraße bis zum Magdalenenhof, biegt dann rechts ab durch den Wald bis zur Gamshöhe und führt dann die Serpentinstraße hinunter in die Ortschaft Bisamberg. Wir bitten aber alle Radfahrer, rücksichtsvoll zu fahren und bei Begegnungen mit Wanderern ausreichend Abstand zu halten und langsam zu fahren. Der Bisamberg ist auch ein Paradies für Familien und bei Kindern ist besondere Vorsicht am Platz.

Demmergasse und Kuenburggasse

In der Kuenburggase und der Demmergasse wurden Einbahnen eingerichtet. In Floridsdorf ist es selbstverständlich, daß bei der Einrichtung einer Einbahn Radfahren in die Gegenrichtung überprüft und, wenn möglich, eingerichtet wird.

Lokalaugenschein Jedleseer Straße

Mehrzweckstreifen Gerasdorfer Straße eingerichtet

In der Gerasdorfer Straße bei der heuer errichteten AHS wurde zwischen der Ruthnergasse und der Kollarzgasse ein Mehrzweckstreifen eingerichtet. Der Streifen verbindet die AHS und die Ruthnergasse und ermöglicht, dass Schüler und Lehrer die Schule mit dem Rad sicher und bequem erreichen können. Die Restfahrbahnbreite der Gerasdorfer Straße beträgt 7,4 m - was schmäler ist als die 7,8 m die die Richtlinien normalerweise bei einem Mehrzweckstreifen vorschreiben. Zum Glück war die Floridsdorfer Bezirksvorstehung flexibel und hat einen Vorschlag mit 1,4 m Mehrzweckstreifen und 2,3 m Restfahrbahn ausarbeiten lassen. Das Unterschreiten der Richtlinien wurde als akzeptabel angesehen, weil das betroffene Teilstück auf 400 m begrenzt ist.

Die Wiener Linien jedoch haben dem Vorschlag nicht zugestimmt mit der Begründung, dass die Restfahrbahn für ihre Autobusse zu schmal sei. Die Angelegenheit wurde dem Stadtrat vorgelegt, der schließlich zugunsten der radfahrenden Schüler entschied: der neue Mehrzweckstreifen konnte rechtzeitig zur Schuleröffnung errichtet werden. So wie in diesem Fall sollten grundsätzlich bei jeder neuen Schule die Fahrradverbindungen gleichzeitig mit der Schule geplant und realisiert werden!

Der Mehrzweckstreifen wurde von den Radfahrern sofort angenommen.
Eine Begegnung mit PKW und Bus verläuft trotz der geringen Breite völlig problemlos.
AHS Gerasdorfer Straße. Beim Bau der Schule wurde erfreulicherweise eine qualitativ hochwertige Radabstellanlage miterrichtet: Glasdach, Beleuchtung und gute Radständer. Hier macht es wirklich Spaß, das Fahrrad abzustellen.
ARGUS 21/22

Mehrzweckstreifen Jedleseer Straße verlängert

Die Jedleseer Straße ist eine sehr wichtige Route für RadfahrerInnen, weil sie die einzige durchgängige Verbindung aus Jedlesee ins Bezirkszentrum (außer der sehr stark befahrenen Prager Straße) ist.

Umfassende Grabungsarbeiten - bedingt durch die Verlegung von Fernwärmerohren - boten die Chance einer Neugestaltung und die Verlängerung der bestehenden Radfahranlage. ARGUS befürwortete von Anfang an einen Mehrzweckstreifen. Die Verkehrsplaner schlugen einen Zweirichtungsradweg mit mehreren Seitenwechseln vor. Der Vorschlag wurde schließlich als nicht praxisgerecht abgelehnt.

Bezirksvorsteher Lehner wollte diese Chance nicht verpassen und hat einen zweiten Anlauf gefordert. Die ARGUS hat mit Vorschlägen tatkräftig mitgewirkt, die Grünen haben unsere Vorschläge unterstützt und siehe da, jetzt wurde eine Lösung mit einem 1,5 m breiten Mehrzweckstreifen ausgearbeitet und von allen Teilnehmern akzeptiert. Durch die Verlegung der Parkplätze auf den Grünstreifen wurde die Straße verbreitert und der Mehrzweckstreifen möglich. RadfahrerInnen können ohne Seitenwechsel stressfrei fahren. Durch die Verbreiterung der Fahrbahn kommt der Bus zügiger voran. Das alles ist geschehen ohne dass die Zahl der Parkplätze verringert werden musste.

Der Mehrzweckstreifen wird sowohl von Autofahrern als auch von RadfahrernInnen instinktiv richtig verwendet.
Mit dem Mehrzweckstreifen ist es in der Jedleseer Straße gelungen, ein sehr gutes Gleichgewicht zwischen den Interessen verschiedener VerkehrsteilnehmerInnen herzustellen.

Bequeme Durchfahrt beim Birnersteg

 

An der Oberen Alten Donau beim Birnersteg war früher eine hohe Kante vorhanden, die viele RadfahrerInnen zum Absteigen gezwungen hat.
Jetzt wurde zur Freude der RadfahrerInnen eine Absenkung errichtet.

Mehrzweckstreifen Ruthnergasse

In der Ruthnergasse wurde ein Mehrzweckstreifen errichtet. Jetzt können die Bewohner von Gerasdorf sicherer und bequemer zur S-Bahn-Haltestelle Siemensstraße fahren. Beim Vorbeifahren halten die PKWs mehr Abstand.
Auch LKWs bekommen jetzt mit, dass RadfahrerInnen auch das Recht haben, auf der Straße zu fahren, und benehmen sich rücksichtsvoller.
Der Radständer bei der S-Bahn-Station Siemensstraße ist eine wichtige Bike-and-Ride-Anlage, die von vielen Radfahrern verwendet wird. Sie wurde vor Kurzem um 10 Bügel erweitert.
Der Radständer Franklinstraße (bei der U6-Haltestelle) war hoffnungslos überfüllt. Seit kurzem gibt es 20 neue Fahrradbügel regengeschützt in der Unterführung.
Das Radfahren gegen die Einbahn O'Brien-Gasse erleichtert die Zufahrt zur Schule.
Der Radständer bei der U6-Haltestelle Neue Donau war zu klein. Es wurden 8 Bügel von der aufgelassenen S-Bahn-Station Alte Donau verlegt und jetzt haben alle RadfahrerInnen zum Abstellen genug Platz. Die Beleuchtung ist aber immer noch verbesserungswürdig!
In der Novigasse darf jetzt gegen die Einbahn geradelt werden und lange Umwege, um zur Post oder zu den Geschäften zu gelangen, können vermieden werden.
Auch in der Scheffelstraße bei der Alten Donau ist Radfahren gegen die Einbahn nun legalisiert.
Der Radständer bei der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 31 in Stammersdorf wurde um 4 Bügel erweitert. Wie man sieht, war die Erweiterung dringend notwendig.
Durch Radfahren gegen die Einbahn Marco-Polo-Platz ist eine wichtige Verbindung zwischen der Gerasdorfer Straße und der Marco-Polo-Promenade entstanden.
Heute ist es - durch die langjährige Überzeugungsarbeit der ARGUS - selbstverständlich, dass bei der Einrichtung einer neuen Einbahn Radfahren gegen die Einbahn überprüft und, wenn möglich, erlaubt wird. Ein Beispiel ist die Egon-Friedell-Gasse.
Bei der Verlängerung der B3 zwischen Leopoldauer Straße und Donaufelder Straße wurde der Radweg großzügig angelegt.
Da der Fußweg in der Linken Nordbahngasse breit genug ist, wurde jetzt auch Radfahren erlaubt. Das ermöglicht eine bequeme Zufahrt zum Ambulatorium Nord.
Die Schliemanngasse eignet sich hervorragend zum Radfahren gegen die Einbahn.
Durch Radfahren gegen die Einbahn Kahlgasse ersparen sich Radfahrer einen langen Umweg.
Die ARGUS hat erreicht, dass man zwischen den Sackgassen Tomaschekstraße durchfahren darf.
Die Voltagasse war eine der ersten Gassen in Floridsdorf, in der Radfahren gegen die Einbahn eingerichtet wurde.
In der Jedleseer Straße wurde der erste Mehrzweckstreifen in Floridsdorf eingerichtet. Für Tempo 50-Straßen mit mäßigem Verkehrsaufkommen ist der Mehrzweckstreifen eine sehr gute Maßnahme, um die Verkehrssituation für RadfahrerInnen erheblich zu verbessern. Die geringen Kosten und der mäßige Flächenverbrauch ermöglichen eine schnelle Lösung, wo ein Radweg sehr spät oder nie hinkommen würde.

Radfahren gegen die Einbahn

Im Jahr 2002 wurde als Ergebnis der ARGUS-Überzeugungsarbeit Radfahren gegen die Einbahn in folgenden Straßen in Floridsdorf eingerichtet:

  • Andreas-Hofer-Straße zwischen Mengergasse und Siegfriedgasse
  • Fahrbachgasse
  • Holzmeistergasse
  • Novigasse
  • O'Brien-Gasse zwischen Helmholtzgasse und Deublergasse
  • Ostmarkgasse
  • Scheffelstraße zwischen Mühlschüttelgasse und Alte Donau
  • Weisselgasse zwischen Schleifgasse und Brünner Straße

Im Jahr 2001 wurde als Ergebnis der ARGUS-Überzeugungsarbeit Radfahren gegen die Einbahn in folgenden Straßen in Floridsdorf eingerichtet:

  • Am Spitz (Verlängerung Prager Straße)
  • Bahnsteggasse
  • Beer-Hofmann-Gasse
  • Bertlgasse
  • Herchenhahngasse


  • Irenäusgasse
  • Josef-Ruston-Gasse
  • Kahlgasse
  • Marco-Polo-Platz
  • Mengergasse


  • Pichelwangergasse
  • Schenkendorfgasse zwischen Leopoldauer Straße und Plankenbüchlergasse
  • Schliemanngasse
  • Schulzgasse
  • Wolfsschanzengasse
Radfahren gegen die Einbahn in 90 Gassen, beispielsweise
  • Gerichtsgasse
  • Hahnemanngasse
  • Josef-Baumann-Gasse
  • Krottenhofgasse
  • Lottgasse
  • Morelligasse
  • Mühlschüttelgasse
  • Nordmanngasse
  • Plankenbüchlergasse
  • Schenkendorfgasse
  • Schleifgasse
  • Voltagasse
  • Weisselgasse
  • Werndlgasse



Radfahren am Gehweg erlaubt
  • Arnoldgasse
  • Lüssenpromenade
  • Pius Parsch Platz
  • Tetmajergasse
  • Tomaschekstraße



Radwege/Mehrzweckstreifen
  • Floridsdorfer Hauptstraße
  • Jedleseer Straße
  • Unterführung Franklinstraße


ARGUS Transdanubien


ARGUS - Die Radlobby
1040 Wien, Frankenberggasse 11
Telefon: (01) 505 09 07
e-mail: service@argus.or.at

Andrzej Felczak, 17. November 2008