ARGUS Transdanubien

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Wie die ARGUS Bezirksgruppe 21/22 arbeitet

Die Strategie der Bezirksgruppe

Die ARGUS Bezirksgruppe 21/22 ist seit etwa 10 Jahren in "Transdanubien" tätig. Kurzfristig zielt unsere Strategie auf wirkungsvolle, aber gleichzeitig kostengünstige und einfach realisierbare Verbesserungen ab, wie z.B. Radfahren gegen die Einbahn oder gute Fahrradständer.

Langfristig setzen wir uns selbstverständlich dafür ein, dass z.B. Radverkehrsanlagen in allen Hauptstraßen errichtet werden. Das erfolgt aber meistens erst, wenn die Hauptstraße umfassend umgestaltet wird. Einflussmöglichkeiten gibt es nur in der Entscheidungs- und Planungsphase. Dann müssen wir schnell und entschlossen agieren, um die Interessen der RadfahrerInnen geltend zu machen. Wird diese Gelegenheit verpasst, kann man in der Regel 10 oder 20 Jahre auf die nächste Chance warten.

Lobbying ist notwendig!

In der Praxis kommt der umweltfreundliche Radverkehr gegenüber anderen Interessen wie z.B. dem Autoverkehr immer noch zu oft unter die Räder. Aber durch intensives Lobbying lässt sich einiges durchsetzen. Ein gutes Beispiel ist der Radweg Floridsdorfer Hauptstraße. Trotz massiven Widerstandes seitens der Wirtschaft ist es der ARGUS gelungen, den geplanten Radweg beizubehalten.

Gespräche mit PolitikerInnen

Die Bezirksgruppe hat sehr intensive Kontakte mit den Bezirksvorstehungen in Floridsdorf und Donaustadt. Die EntscheidungsträgerInnen in "Transdanubien" haben prinzipiell eine sehr positive Einstellung zum Verkehrsmittel Fahrrad. Besonders hervorzuheben ist die langjährige sehr gute Zusammenarbeit mit dem Floridsdorfer Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner und mit der Verkehrskommission Donaustadt.

Hier ist die ARGUS Bezirksgruppe mit dem Floridsdorfer Bezirksvorsteher Ing. Lehner (SPÖ) und Politikern der ÖVP und der Grünen im Bezirk unterwegs, um Probleme von RadfahrerInnen und mögliche Lösungen vor Ort anzuschauen.

 

In Donaustadt hat sich das Konzept der Lokalaugenscheine genau so gut bewährt. Die Radrundfahrt ist ein fester Bestandteil der Bezirksradpolitik.

Öffentlichkeitsarbeit

EntscheidungsträgerInnen brauchen etwas Ansporn, um sich der RadfahrerInnen anzunehmen. Positive und kritische Zeitungsartikel im "Drahtesel" und in den Tages- und Bezirkszeitungen sind ein Muss, um die Verbesserungsarbeit voranzutreiben.
Artikel, wie dieser in der "Floridsdorfer Bezirkszeitung", machen die Öffentlichkeit auf neue Radfahrverbindungen aufmerksam und bringen viele Menschen auf die Idee, mit dem Fahrrad zu fahren.

 

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Andrzej Felczak, 28. April 2006